Keine Lust am Sparen – Sparverdruss bei jungen Deutschen

Ob es an den niedrigen Zinsen liegt. Oder an der Lust am Konsum. Beides zusammen genommen dürfte wohl der Grund für den Sparverdruss junger Bundesbürger sein. Laut einer TNS-Emnid-Umfrage im Auftrag der Postbank wollen überdurchschnittlich viele junge Deutsche keine Rücklagen bilden. Jeder neunte Bundesbürger der unter 30-Jährigen will nicht sparen, insgesamt sind die 11 Prozent diesr Altersgruppe. Bei allen Altersgruppen liegt der Durchschnitt der Nicht-Sparer bei 6 Prozent.

Statt Sparen erst später bezahlen

Laut der repräsentativen Umfrage geht es 13 Prozent der 16- bis 29-Jährigen vor allem um den Konsum auf Pump. Immerhin jeder siebte aus dieser Altersgruppe gab an, nach der Devise zu leben: „Erst kaufen, dann zahlen.“

Und dies, obwohl es immer mehr Möglichkeiten gibt, auch in der Niedrigzinsphase noch halbwegs gute Zinsen zu halten, z.B. über WeltSparen, SAVEDO oder auch ZINSPILOT.

Postbank Experte Frank Kuczera zu dieser Zahl: Mit Blick auf die finanzielle Absicherung im Alter ist die Einstellung der jungen Deutschen fatal.“ Kuczera weiter: „Auch wenn der Renteneintritt noch in weiter Ferne liegt, sollten sie früh mit dem Vermögensaufbau starten, da sie jetzt noch vom langen Anlagehorizont profitieren.“

Viele ältere Bundesbürger haben kein Geld zum Sparen

Bei den Älteren sieht es hingegen anders aus. Wobei es hier zu ebenfalls drastischen Zahlen kommt, allerdings bei einem anderen Punkt. Etwa 23 Prozent der Bundesbürger über 60 Jahren haben keine finanziellen Mittel zum Sparen. Damit wird der Durchschnitt der Bevölkerung, der bei 15 Prozent liegt, noch einmal deutlich übertroffen. Dies zeigt, dass das Armutsrisiko im Rentenalter trotz gestiegener Einkommen erhöht ist. Dies liegt auch daran, dass das Rentenniveau inzwschen bei nur noch rund 48 Prozent liegt.

„Ein Abwärtstrend, der sich fortsetzen und zu einer immer größeren Rentenlücke führen wird“, so Frank Kuczera von der Postbank. Kuczera weiter: „Die Zahl der Rentner, die ihre Lebenshaltungskosten nicht aus eigenen Mitteln bestreiten können, steigt kontinuierlich an. Berufstätige müssen privat Rücklagen bilden, um die Verluste auszugleichen.“

Die Umfrage von TNS Emnid erfolgte im Auftrag der Postbank. Für die repräsentative Umfrage wurde im August 2017 eine telefonische Mehrthemenbefragung durchgeführt. Dabei wurden von TNS Emnid insgesamt 1.001 Bundesbürger ab 16 Jahren befragt.

Imprebanca Festgeld mit Zinserhöhungen und neuer Laufzeit

Die Imprebanca hat auf heute die Zinsen für ihre Festgeldkonten erhöht. Außerdem bietet die Bank mit der Festgeldanlage vier Jahre eine neue Laufzeit an.

Imprebanca Festgeld Zinserhöhungen

6 Monate: alt 0,70% p.a. – neu 0,81% p.a.

12 Monate: alt 0,90% p.a. – neu 1,11% p.a.

24 Monate: alt 1,10% p.a. – neu 1,26% p.a.

36 Monate: alt 1,20% p.a. – neu 1,36% p.a.

Imprebanca Festgeld neue Laufzeit

48 Monate: 1,51%

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